• 24Jun

    Laut dem prominente australische Wissenschafter Frank Fenner (95) sei der Eintritt der Menschheit ins “Anthropozän” - in der die menschliche Aktivität das Klima beeinflusst - sei vergleichbar mit globalen Katastrophen wie Eiszeiten oder Kometeneinschlägen. Der Menschheit drohe das selbe Schicksal wie seinerzeit den Bewohnern der Osterinseln, so Fenner. Die Eingeborenen hatten durch die rücksichtlose Abholzung des Waldes ihre einst blühende Insel in eine Ödnis verwandelt.

    Die globalen Klimaveränderungen stünden noch am Anfang, es gebe aber jetzt schon beträchtliche Veränderungen in der Atmosphäre. Nun drohe der menschlichen Rasse das Schicksal vieler anderer Spezies, die im Laufe der Erdgeschichte ausgestorben sind.

  • 17May

    Laut INTERNET WORLD Business sind die fünf beliebtesten Affiliate-Anbieter:

    1. Affilinet
    2. Zanox
    3. Tradedoubler
    4. Belboon/Adbutler
    5. Commission Junction

    Natürlich sind im deutschen Sprachraum nicht nur diese fünf Betreiber aktiv. Jedoch werden kleinere Anbiter (wie Superclix, Webgains, Affiliwelt, usw) zu wenig genutzt um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten.

    Tags:

  • 14May

    Kleiner Adrenalin-Schub gefällig? Dann gibt es hier die richtige Auswahl für Sie - von mild bis wild:

    • Bergabenteuer und Wanderfreuden vor der Haustür -Vorarlberg - www.alpincenter-lech.at
    • Geballte Ladung Sport und Action - Tirol - www.area47.at
    • Tiroler Lifestyle trifft alpine Wildnis - Tirol - www.jungbrunn.at
    • Familienglück in der Stubaier Bergwelt - Tirol - www.stubai.at
    • Osttiroler Bergsport- und Wildwasser-Abenteuer - Osttirol - www.sporthaus-troger.at
    • Der Nationalpark Hohe Tauern vor der Haustür - Osttirol - www.hotel-outside.at
    • Der erste Dreitausender - Kärnten - www.nationalpark-hohe-tauern.at
    • Mountainbike und Hochseilgarten - Steiermark  - www.alpenparks.at/haganlodge
    • Natur erleben, Natur leben - Steiermark - www.almfrieden.at
    • Mountainbike-Kompetenz - Salzburg - www.rupertus.at
    • Flying Fox, Slackline und Klettergarten - Salzburg - www.naturdorf.at
    • Wilde Wasser und outdoor Abenteuer - Salzburg - www.outdoor-unlimited.at

    Viel Spaß!

    Tags:

  • 20Mar

    Aus dem guten alten angestaubten xtCommerce haben sich einige Forks (verbesserte Versionen) herausgebildet. Die folgende Abhandlung soll eine kleine Übersicht bieten.

    Während bei den Forks Gambio und OXID um sehr umfangreiche Änderungen gemacht wurden, sind die restlichen Forks als xt:commerce Spross nach wie vor klar erkennbar.

    Name aktive Entwickung Forum für Fragen
    OXID esales ja Forum vorhanden
    Gambio ja kein Forum vorhanden
    Evergreen ja Forum vorhanden
    xtcModified
    ja Forum vorhanden
    eComBase Shop
    ja Forum vorhanden
    commerce:SEO
    ja Forum vorhanden
    Self-Commerce
    ja Forum vorhanden

    .

    .

  • 20Feb

    Ärzte bemessen unsere Gesundheit unter anderem anhand von Blutnormwerten. Wie kommt man zu diesen Blutnormwerten? Diese berechnen sich aus dem Durchschnitt der Blutuntersuchungsergebnisse. Blutuntersuchungen machen vorallem jene, die nicht ganz gesund sind. Daher kann der Durchschnitt nicht zur Beurteilung unserer Gesundheit herangezogen werden.

    Ein Beispiel dieser Behauptung ist die Fettleber

    Schon heute gelten Lebererkrankungen als die fünfthäufigste Todesursache in Europa. Übermäßiger Alkoholkonsum und fettes Essen setzen der Leber besonders zu. Dazu kommt, dass die derzeit gültigen Lebernormwerte (ALT/GPT - bestimmt die Aktivitäten bestimmter Enzyme im Blut) als verharmlosend angesehen werden. Diese Werte sind jedoch zu hoch angesetzt! Wenn bei einer Fettleber, an der rund 50 bis 60 % der Bevölkerung leiden, die Normwerte normal oder leicht erhöht sind, kann das Krankheitsrisiko schon enorm sein.  Eigentlich dürfte nur ein ALT/GPT-Wert unter 20 wirklich sicher sein. Das Risiko für Leberkrankheiten bei ALT/GPT-Werten zwischen 20 und 30 ist um das Dreifache erhöht, bei 30 bis 40 ist es das Zehnfache. Im Moment liegt der Normbereich bei Männern bei 45 und bei Frauen bei 35!

    Daher der Rat: Leicht erhöhte Leberwerte sofort von einem guten Arzt abklären lassen.

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  • 20Dec

    1200 Dollar pro Unze und darüber hinaus schoss der Goldpreis. Investoren sehen die 2000 Dollar Marke als knackbar. Da fragt man sich, ist diese Preisentwicklung und dieser Preis nachvollziehbar? Die Antwort lautet: nein.

    Auch Gold ist wie die Währungskurse längst zum Spielball von Finanzzockern geworden. Fundamentale Daten spielen hierbei keine Rolle mehr, denn diese würden dann auf einen steigenden Goldkurs deuten wenn:

    • Die Inflation hoch ist und weiter steigt.
    • Wenn das Risiko einer Beinnahedepression besteht und die Investoren um die Sicherheit und ihrer Bankeinlagen bangen.

    Beides ist derzeit nicht der Fall und auch die letzten beiden Jahre passen nicht in dieses Muster. Denn in der ersten Hälfte von 2008 begann der steile Anstieg des Goldpreises. Die Nachfrage überstieg das Angebot damals weil

    1. die aufstrebenden Märkte überhitzten,
    2. die Rohstoffpreise stiegen,
    3. es Bedenken hinsichtlich der steigenden Inflation in Schwellenländern mit hohem Wachstum gab,
    4. Ungergangsprophet-Finanzgurus (z.b. Max Otte)  Gold als sichere Investition propagierten.

    Mit dem Untergang der Lehman Brothers kam die Angst um die Sicherheit der Finanzanlagen und der Goldpreis bekam seine zweite Finanzspritze. Nach kurzem auf und ab sind die Goldpreise in den letzten Monaten wieder stark gestiegen, obwohl es kein drohendes Inflations- oder Depressionsrisiko gibt. Mögliche Gründe dafür:

    1. Trotz globaler Deflation, steigern Haushaltsdefizite die Besorgnis im Hinblick auf eine mittelfristige Inflation.
    2. Die massive Liquidität im Markt durch die lockere Geldpolitik jagt hinter Vermögenswerten her.
    3. Dollar-Carry-Trades drücken den Dollar in den Keller - umso niedriger der Dollar umso höher ist der Dollarpreis für Gold.
    4. Das begrenzte Goldangebot erzeugt nur ein begrenztes Angebot.
    5. Steigendes staatliches Risiko.

    Warum Gold nicht hält was es verspricht

    Gold hat keinen Substanzwert, daher gibt es ein beträchtliches Risiko einer Abwärtskorrektur, denn bald werden die Zentralbanken die Zinssätze steigen lassen müssen. Ein weiteres ABwärtsrisiko ist, dass sich der Dollar-Carry-Trade auflösen könnte und die globale Assetblase, die er zusammen mit der Schwemme an moetärer Liquidität versucht hat, platzen lässt.

    Wenn die Weltwirtschaft wirklich in eine schlimme Rezession verfallen sollte, so wäre dem Privaten wohl eher zu einem Vorrat an Waffen, Dosennahrung und anderen Waren zu raten, da man diese auch tatsächlich gebrauchen kann.

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  • 06Dec

    Zur besinnlichen Adventszeit ist es vielleicht angebracht kurz hinter die Schulter zu blicken. Was fällt da auf? Das Jahr hat einiges an Dreck an Land gespült und dabei wohl nur die Spitze eines Eisberges entlarvt.

    Sehen wir uns zuerst einmal die gute Kärnter Bank Hypo Alpe-Adria an. Ja, die brauchte dringend Geld damals, aber fand monatelang keinen Kapitalgeber. Plötzlich, wie aus dem nichts, taucht ein Deutscher auf und steigt zusammen mit vermögenden Investoren ein. Ein halbes Jahr später ist er wieder ausgestiegen… mit 170 Millionen Euro Gewinn. Guter Mann!

    Als nächstes lässt der Der bettelarme Chef der Constantia-Privatbank jahrelang Immobilien aufwerten - natürlich abgesichert durch ehrlich ergaunerte Gutachten. Die Bank und ihre Manager verdienen Unsummen. Die Anleger reiben sich die Hände, weil damit auch der Aktienkurs steigt. Guter Mann!

    Aber das sind doch nur kleine Bienchen im Vergleich zu Herrn Madoff. Der als Finanzguru schnell mal eine Renditen jenseits der 10 % verspricht. Wenigstens sind hier zum Großteil jene eingefahren, die ihrerseits die Nase schwer in krummen Dingen stecken haben .

    Aber wie gesagt… dies ist alles nur eine kleine Spitze des Eisberges. Vielen werden wir wohl - zum Glück oder zu unserem Pech - nie erfahren.

  • 09Oct

    Das fundamentale Problem, auf welches die “Krise” unserer Tage aufbaut(e), ist, dass es sich nicht lohnt in Realwirtschaft (also das Konsumieren von Waren/Dienstleistungen gegen Geld) zu investieren. Das ganze Geld wird in die Finanzmärkte gesteckt, weil in der Realwirtschaft  viel weniger zu holen ist. Es fehlt an Kaufkraft, der die Renditen nach oben öffnen würde.  Daher wird lieber in den Finanzmarkt investiert. Das merkt man alleine daran, dass wir zur Zeit etwa viermal mehr Geld als Güter haben. Zudem ist das Geld so konzentriert, dass die, die es haben, es gar nicht anbringen können (unglaublich aber wahr). AUSSER sie investieren es in den Finanzmarkt.

    Ergo lautet die einzig heilende Kraft: Das Geld muss wieder in die Realwirtschaft zurückfließen, ansonsten rennen wir über kurz oder lang in die nächste Blase.

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  • 28Sep

    Mit Blick auf die Inflation sagte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, zuletzt sei der Preisdruck sehr niedrig gewesen und die Inflationsrate im Sommer - hauptsächlich wegen des starken Rückgangs der Ölpreise im vergangenen Jahr - erwartungsgemäß in negatives Territorium gesunken. Der EZB-Präsident geht allerdings davon aus, dass die Inflationsrate in den kommenden Monaten wieder ein positives Vorzeichen aufweisen wird. Allerdings werde der Inflationsdruck wohl weiterhin gedämpft bleiben, fügte der Notenbanker hinzu.

    Befürchtungen, die massiven Liquiditätsspritzen der Europäischen Zentralbank (EZB) im Kampf gegen die Krise führten zu einer höheren Inflation seien unbegründet so Trichet. Obwohl die EZB die Liquidität im Finanzsystem wegen der Finanzkrise ausgeweitet habe, weite sich die Geldmenge nicht übermäßig aus, begründete Trichet seine Ansicht. Offenbar bleibe die Zentralbankliquidität bisher zum großen Teil im Bankensystem und führe nicht zu einem Anstieg der Verbraucherpreise.

    Trichet erklärte vor den Parlamentariern in Brüssel erneut, die EZB werde umgehend ihre Politik des billigen Geldes beenden und die Liquidität aus dem Finanzsystem wieder abziehen, wenn sie Anlass dazu habe.  Die EZB bleibe der Preisstabilität verpflichtet und verfüge über ein ausreichendes Instrumentarium, um zu verhindern, dass das viele im Umlauf befindliche Geld zu einer Gefahr werde, sagte der Notenbankchef. Es sei klar, dass die “massiven Interventionen” auf dem Geldmarkt “nicht für immer fortgesetzt werden könnten”. “Aber jetzt ist die Zeit für einen Ausstieg noch nicht gekommen”, bekräftigte Trichet.

    Na da sind wir doch mal gespannt, was die FED dazu sagt :)

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  • 17Sep

    Crash, Clash oder Inflation: Europas innere Spannungen steigen. Während Deutschland, die Niederlande und einige andere Euroland-Staaten ihre Überschüsse im Außenhandel immer weiter ausbauen, rutschen Spanien, Griechenland, Portugal und Italien immer weiter ins Minus.

    Amerika ist schuld - diese Überzeugung gehört inzwischen zur ökonomischen Folklore diesseits des Atlantiks. Es ist die populäre Erklärung, warum es zur Krise kommen konnte. Dabei gibt es auch in Europa gefährliche “Ungleichgewichte”. Nur finden sie bislang kaum Beachtung. Dabei sind sie sogar noch gravierender als die globalen. Die möglichen Folgen? Hohe Inflationsraten, Zerfall des Euro-Lands, politische und soziale Destabilisierung. Aber eines nach dem anderen.

    Seit Beginn der Währungsunion 1999 driften die Euro-Staaten ökonomisch auseinander. Während Deutschland, die Niederlande und einige andere Staaten ihre Überschüsse im Außenhandel immer weiter vergrößern, rutschen Spanien, Griechenland, Portugal und Italien immer weiter ins Minus.

    Die erste Gruppe von Ländern steigert ihre Wettbewerbsfähigkeit kontinuierlich und exportiert, was die Kapazitäten hergeben - die zweite Gruppe verliert immer weiter an Wettbewerbsfähigkeit und verschuldet sich immer höher im Ausland. Die Ungleichgewichte haben dramatische Größenordnungen erreicht: Griechenland, Spanien und Portugal verzeichnen Leistungsbilanzdefizite von 10 Prozent und mehr des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Zum Vergleich: Das US-Defizit erreichte in der Spitze einen Wert von 6 Prozent des BIP.

    Wie die europäischen Problemstaaten ihre Schulden zurückzahlen wollen, wie sie jemals ihre Wettbewerbsfähigkeit zurückgewinnen können, ist völlig unklar. Entsprechend nervös reagieren die Finanzmärkte. Schon wurde in den vergangenen Monaten die Zahlungsfähigkeit einiger Euro-Staaten in Zweifel gezogen. Und die Gefahr ist keineswegs gebannt.

    Außenwirtschaftliche Defizite derzeitiger Größenordnungen waren früher unbekannt. Möglich wurden sie erst durch die Öffnung der Kapital- und der Gütermärkte in den 90er Jahren und den Übergang zur Währungsunion. Ein deutscher Anleger, der sein Geld in Spanien investiert, muss seither keine Abwertung der Peseta mehr befürchten.

    Denn das wäre die normale Reaktion: Die Währung einer Volkswirtschaft mit außenwirtschaftlichem Defizit wertet ab, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit wiederhergestellt wird. In der Währungsunion ist diese marktmäßige Anpassung versperrt.

    Die Einheitswährung hat viele Vorteile, deshalb wurde der Euro ja geschaffen. Was aber fehlt, ist ein Mechanismus, um das Euro-Land zurück in die Balance zu bringen. Weil Wechselkursanpassungen nicht mehr möglich sind, sind deutsche Güter nach Berechnungen der EU-Kommission inzwischen um mehr als 10 Prozent unterbewertet, spanische und griechische hingegen sind um mehr als 12 Prozent überbewertet. Warum? Weil die Produktionskosten in den Südländern schneller gestiegen sind als in Deutschland.

    Prinzipiell gibt es vier Lösungen:

    • Lösung A - ein Ausstieg schwächerer Länder aus dem Euro - hätte unabsehbare politische, ökonomische und soziale Folgen.
    • Lösung B - hohe staatliche Transfers an Spanien und Co. - werden die Bürger in den Zahlerländern, zuvörderst in Deutschland, angesichts leerer Kassen kaum akzeptieren.
    • Lösung C - Reformen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit - lindert die Ungleichgewichte allenfalls langfristig.
    • Lösung D - mehr Inflation - Preise, Löhne und sonstige Kosten dort müssen künftig langsamer steigen als in Deutschland oder den Niederlanden. Nur so können sie allmählich wieder wettbewerbsfähig werden.

    Jedoch: Bei 2 Prozent Inflation im Durchschnitt aller Euro-Staaten, bislang das Ziel der Europäischen Zentralbank, ist eine Gesundung durch Lohn- und Preiszurückhaltung kaum möglich. Bei 5 oder 10 Prozent Inflation hingegen fiele es ihnen viel leichter, die Ungleichgewichte abzubauen. Natürlich werden Deutsche, Niederländer und andere über derlei Ansinnen nicht amüsiert sein. Aber ich fürchte, ihr Widerstand wird sich - angesichts der nicht minder grimmen Alternativen - in Grenzen halten.

    Quelle: Henrik Müller

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